Pressemeldung
Ralph Spiegler wird Ehrenvorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz
„Ralph Spiegler gilt als prägende Figur der kommunalen Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz. Wie kaum ein anderer hat er über Jahrzehnte die Interessen der Städte und Gemeinden vertreten und gestaltet. Seit 2012, also mehr als 14 Jahre lang, führte er als alternierender Vorsitzender den Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz“, so Moritz Petry, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des kommunalen Spitzenverbandes.
In dieser Zeit prägte er den Verband maßgeblich. Er organisierte die Arbeit der Gremien, führte die kommunale Stimme in den Gesprächen mit der Ministerpräsidentin und den Ministerpräsidenten des Landes und vertrat die Interessen der Kommunen in zahllosen Verhandlungen mit Landesregierung, Ministerien und Landtag. Für viele wurde er zum Gesicht der Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz.
„Besonders kämpfte er für die finanzschwachen kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Mit großem Engagement setzte er sich für den Zusammenhalt der kommunalen Familie ein und war ein überzeugter Anwalt gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Dem ländlichen Raum verlieh er eine starke Stimme, scheute dabei weder klare Worte noch kritische Auseinandersetzungen“, unterstreicht Petry.
Sein Einfluss reichte weit über Rheinland-Pfalz hinaus. Von 2014 bis 2020 war Spiegler Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Seit 2020 prägt er als Präsident beziehungsweise Erster Vizepräsident die kommunale Interessenvertretung auf Bundesebene und ist in Berlin ein geschätzter Gesprächspartner.
Mit seinem Ausscheiden aus dem Amt des Bürgermeisters am 10. August 2026 endet auch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. „Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden ist Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für sein jahrzehntelanges Wirken im Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz freut sich, dass Ralph Spiegler dem Verband als Ehrenvorsitzender mit seiner Erfahrung, seinem Rat und seiner Expertise erhalten bleibt und auch in Berlin sein Wirken fortsetzen wird“, so Petry abschließend.
Pressemeldung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz vom 17. Juni 2026
